Lernende gestalten im Planspiel Gesetze zur Pandemiebekämpfung

Im Planspiel "Virenschutz auf Kosten der Freiheit" setzten sich Lernende mit der aktuellen Coronapandemie auseinander.

Es ist ein Dilemma und beschäftigt uns aktuell täglich: Sicherheit versus Freiheit: Ist es angemessen, die Rechte und Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie zu beschränken, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen?
 
Mit dieser Situation setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Q1 PoWi-Kurses von Frau Martin am 23.10.2020 auseinander. Sie schlüpften im Rahmen eines Planspiels von Planpolitik in die Rollen von Abgeordneten des fiktiven Landes Fontanien, wo ebenfalls die Pandemie um sich greift. In einem virtuellen Parlament auf der Planspielplattform Senaryon verhandelten die Lernenden in Teams mithilfe von Chats, Likes und Abstimmungstools über die Fragen „Soll eine Maskenpflicht eingeführt werden? Wo soll sie gelten? Soll es eine Impfpflicht geben, sobald ein Impfstoff verfügbar ist und wer soll zuerst geimpft werden, wenn nicht genug da ist?“. Schließlich berieten sie mit Unterstützung der Moderatoren Alena Ulrich und Miguel Del Rio Curic (beide Q1) über einen Gesetzentwurf, um die Verbreitung des Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen. Einig waren sich alle Schülerinnen und Schüler darin, dass eine Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden wie auch in Einkaufsstraßen und bei Weihnachtsmärkten umgesetzt werden soll. Beim Thema Impfpflicht sprach sich die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler für eine freiwillige Impfung aus, die zunächst den Risikogruppen zur Verfügung stehen soll.
 
Abschließend waren sich nach vier Stunden alle Teilnehmenden einig, dass das technisch reibungslos ablaufende Planspiel eine interessante Erfahrung war.